Freitag, 27. August 2010

White Bouncy Castle





Im Rahmen des internationalen Sommerfestivals Hamburg können sowohl Erwachsene als auch Kinder für 15 Minuten eine Klang- und Tanzperformance erleben. Oder anders formuliert, kann sich jeder, der will für eine Viertelstunde in der größten Hüpfburg der Welt zu Musik austoben. Das ca. 30m lange und 11m breite aufgeblasene Gummischloß befindet sich in den Deichtorhallen in Hamburg. Die Idee dazu stammt vom Choreografen William Forsythe, Dana Caspersen und Joel Ryan. Mit klassischem Ballett hat diese Installation aber nichts mehr zu tun. Vielmehr geht darum, dass der Besucher Choreograf und Tänzer gleichzeitig ist in einem vorgegebenen Raum. Reine Zuschauer gibt es nicht, die Grenzen verwischen. Total erschöpft aber glücklich sieht man Anzugträger neben Kindern springen. Die Euphorie ist ansteckend und kann sogar süchtig machen. Vom 13.08. - 12.09. kann man das "White Bouncy Castle" außer montags von 10.00 bis 20.00 mit einer Mittagspause von 13.30 - 14.30 erleben. Am besten vorher nochmal auf der Homepage der Deichtorhallen nachschauen ob die Burg gerade in Betrieb ist oder kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt werden müssen.
Das erste Foto stammt aus dem art Kunstmagazin.

Mittwoch, 2. Juni 2010

"And above all watch the whole world with glittering eyes"...




...ist der Titel des ersten Bildes der jungen Hamburger Künstlerin Anne Pfirsich. Da sie momentan gerade eine Ausstellung in der Galerie "Die Kuperdiebe" hat, nehme ich das mal als aktuellen Anlaß um sie hier ein wenig vorzustellen. Anne Pfirisich gehört zu den bekanntesten Künstlern, die im Gängeviertel aktiv sind. Gemälde, Fotos, Zeichnungen aber auch Streetart gehören zu ihren Werken. Oft bildet sie ein androgyn wirkendes Mädchen mit einer Kapuze auf dem Kopf ab. Dieses Mädchen kann man als eine Art Markenzeichen immer wieder auf vielen ihrer Werken finden.
Die Bilder, die gerade bei den "Kupferdieben" ausgestellt werden, sind in der Zusammenarbeit mit einem anderen Künstler entstanden, Marc Rosswurm. Er schießt die Fotos, sie malt etwas dazu, so dass am Ende etwas vollkommen Neues entsteht. Zusammen sind sie RuVV.

Montag, 17. Mai 2010

Secrets




Nichts ist interessanter als die Geheimnisse anderer Menschen. Und jeder hat doch mindestens eins, das er oder sie nicht länger mit sich herumtragen möchte. Aber sich jemandem anzuvertrauen ist auch schwierig... Es gibt eine Lösung: Das Kunstprojekt Post Secrets veröffentlicht anonym geschriebene Postkarten von lang gehüteten Geheimnissen. Es gibt ständig Updates, ältere Posts findet man währscheinlich nur, wenn man sich bei der dazugehörigen Community anmeldet. Viel Spaß beim Stöbern : )

Montag, 29. März 2010

Der etwas andere After-Work-Club




Es tut mir leid, dass meine Blogeinträge immer seltener werden. Momentan bin ich jedoch sehr mit meinem Studium beschäftigt was ja auch nicht schlecht ist ; )
Gelegentlich werde ich hier mal wieder etwas posten, allzu oft wird das aber sicher nicht sein.

So, nun zum eigentlichen Thema. Jeden 3. Donnerstag im Monat von 19.30 bis 23.00 ist es soweit: Das Rabatzz in Stellingen öffnet seine Türen auch für die Erwachsenen. Eigentlich ist es ein Spielparadies nur für Kinder. Vor ca. 2 Jahren hat Inhaberin Britte Landvogt jedoch beobachtet, dass Eltern und andere erwachsene Begleitpersonen ihren Schützlingen immer ganz neidisch beim Spielen zuschauen. So entstand die Idee, einmal im Monat einen Ü-18 Abend in der 3500qm grossen Halle zu veranstalten. Mittlerweile kommen jedes mal über 500 erwachsene "Tobsüchtige" um sich mit der 32m langen Wellenrutsche, den Trampolinen, der Hüpfburg, dem Bälleparadies, der Kletterwand, den Tretbooten, den Bobbycars, dem Hochseilgarten, den riesigen Legobausteinen, der extrem steilen Rutsche und dem Kletterlabyrinth zu beschäftigen.
Der Eintritt kostet 5,50Euro, Muskelkater und blaue Flecken inklusive. Bequeme Kleidung und saubere Socken sind wichtig, da man sich auf letzteren durch das Gelände bewegt. Schuhe müssen nämlich ausgezogen werden. Es ist ratsam, möglichst früh zum Rabatzz zu gehen da sich erfahrungsgemäß draussen schon vor dem Einlaß gegen 19.30 eine lange Schlange bildet und drinnen schnell die Schließfächer knapp werden...
Auf dem ersten Foto bin ich zu sehen wie ich eine nennen wir es Rollenrutsche benutze, die beiden anderen Fotos stammen von der Rabatzz Seite.

Montag, 15. Februar 2010

"Reich mir mal den Rettich rüber!"




Sushi-all-you-can-eat ist meistens sehr beliebt, relativ günstig und auch lecker. Wer sich aber mal etwas Besonderes gönnen möchte und nicht gleich in einen japanischen Esstempel der oberen Preisklasse gehen will, dem empfehle ich den kreativen und sehr serviceorientierten Mittelweg: Die beiden Restaurants von Raw Like Sushi. Einmal an der Grindelallee und einmal in Eppendorf. Neben den traditionellen Sushivarianten werden jeden Monat unterschiedlichste ausgefallene Makikreationen angeboten, die die Geschmacksnerven zum explodieren bringen. So findet man beispielsweise gekochte Garnele mit gerösteten Erdnüssen, rohen Lachs mit Pistazien und Creme Fraîche, rohen Thunfisch mit Ruccola Salat und getrockneten Tomaten inside/out mit Reis ummantelt und von Sesam, Mohn oder Masago umgeben auf der Speisekarte. Auch Honig oder Senf kommen zum Einsatz.
Zum Nachtisch kann ich die Sweet Roll nur empfehlen. Das ist einer Maki nachempfundene Rolle aus Crepe, Mandarinenfilets, Milchreis und Haselnußkrokant, wahlweise mit separater Vanille- oder Schokosauce. Sehr lecker.
Die beiden Restaurants unterscheiden sich darin, dass in Eppendorf zusätzlich auch warme Speisen angeboten werden und sich in der Grindelallee noch eine Bar befindet. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!
Die 3 Fotos stammen von der Homepage der Restaurants.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Von der Uni auf die Bühne





Nachdem ich wohl auffällig viele Essensbeiträge im Blog gepostet habe, wende ich mich erstmal wieder anderen Bereichen zu ; ) Wie zum Beispiel einer morgen stattfindenden Veranstaltung. Ursprünglich 2008 in Braunschweig entstanden, hat sich der Science Slam inzwischen auch in Hamburg etabliert. Ähnlich wie beim Poetry Slam hat jeder Teilnehmer 10min Zeit für seinen Beitrag. Nur handelt es sich um wissenschaftliche Themen, oft Abschlussarbeiten oder Promotionen, die auf möglichst unterhaltsame Art mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln schmackhaft gemacht werden sollen. Das Publikum bewertet sowohl den Inhalt als auch die Vortragsweise des Referenten und kürt anschließend den Sieger.
Morgen Abend im Haus 73 ist es wieder soweit.
Die Fotos stammen von Spiegelonline und dem Hamburger Abendblatt.

Winterstreetart


Ein Alstereisvergnügen wie zuletzt vor über 10 Jahren wird es auch am kommenden Wochenende nicht geben. Dafür finden sich aber entlang der Alster allerlei Schneegestalten wie ich in der Galerie der Süddeutschen Zeitung entdecken konnte. Leider werden sie wohl bald geschmolzen sein.

Montag, 18. Januar 2010

"Hirn braucht Arbeit"


Ab heute ist es soweit, der Deutschlandfunk ist mit seinem dritten Radioprogramm on air. Nach Deutschlandfunkt Kultur gibt es nun auch Deutschlandfunk Wissen. "Hirn braucht Arbeit" ist das Motto des neuen Senders. Neben aktuellen Nachrichten gibt es unterschiedliche Themenbereiche: Natur, Medien, Globus, Kultur, meine Zukunft und Spielraum. Da dem Deutschlandfunk sehr daran gelegen ist seinem eigenen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, wird man wohl eher selten populärwissenschaftliche Beiträge à la Galileo präsentiert bekommen. Ich bin gespannt.

Freitag, 15. Januar 2010

von Klabautermännern und Pansenkloppern



Ich wohne ja nun schon eine ganze Zeit als Quiddje (Zugezogener, Fremder, Nicht-Hamburger) in Hamburg. Immer wieder bin ich hier über Ausdrücke gestolpert, die für mich nicht so leicht zu verstehen waren wie z.B. plietsch, krüsch oder Dösbartel. Oft musste ich nachfragen was denn einzelne Worte bedeuten und wurde von den waschechten (Umgebungs-)Hamburgern ungläubig angeschaut. Vor kurzem ist jedoch eine inzwischen schon wieder vergriffene Plattdeutsch-/Hamburgischedition vom Hamburger Abendblatt herausgegeben worden. Zunächst war ich etwas skeptisch, da diese Zeitung genauso wie die "BILD" zur Springerpresse gehört. Schnell habe ich mich aber eines besseren belehren lassen. Das Buch gefällt mir inzwischen sehr gut, ist äussert lehrreich und noch dazu unterhaltsam geschrieben. Viele Fotos lockern die Edition auf und für die ganz Interessierten gibt es auch einige Literaturverweise um das Thema zu vertiefen. Im ersten Teil befindet sich ein kurzer geschichtlicher Abriss und im zweiten werden einzelne Worte alphabetisch aufgelistet und teils sogar mit kleinen Anekdoten erklärt.
Plietsch heisst schlau, pfiffig, findig. Krüsch heisst wählerisch oft in Bezug aufs Essen. Und ein Dösbartel bezeichnet einen dummen, verträumten oder ungeschickten Menschen.
Gestern habe ich dann endlich auch mal Labskaus gegessen. Das sieht zwar nicht besonders appetitlich aus wie man auf dem zweiten Foto erkennen kann, ist aber sehr lecker! Labskaus ist ein typisches Hamburger Gericht und ursprünglich eine vom Smutje (Schiffskoch) zubereitete traditionelle Mahlzeit für Seefahrer und Matrosen, da alle Zutaten gut konserviert werden konnten und Skorbut entgegenwirkten. Es gibt unterschiedliche Varianten. Bei der Version auf dem Foto von Wikipedia sieht man neben dem Brei, der aus corned beef/Pökelfleisch, gestampften Kartoffeln, Zwiebeln und roter Bete besteht, auch einen Rollmops und Gewürzgurken. Ganz wichtig ist auch das Spiegelei. Auf hoher See durfte man nicht krüsch sein ; )

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Thank God it's Catmas



Dank meiner neuen Katzenbackuhr ist mir zumindest optisch ein toller weihnachtlicher Gewürzkuchen à la Chefkoch gelungen. Wie er schmeckt werde ich wohl erst in ein paar Stunden zu Heiligabend erfahren. Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten : )

Dienstag, 22. Dezember 2009

Achtung Suchtgefahr!



Im September diesen Jahres hat ein etwas ungewöhnlicher "Tante Emma Laden" kurz vorm Winterhuder Marktplatz seine Pforten geöffnet - die Lakritzerie. Wie der Name schon sagt werden dort feinste Süßholzkreationen verkauft. Daneben findet man aber z.B. auch Schokolade und Pralinen, kleine Präsente, Marzipan und original englische Fugdes(Karamellkonfekt). Laut Besitzerin Barabara Matthias handelte es sich bei der Lakritzerie zunächst eher um eine Schnapsidee. Aber eine die in dem kleinen Souterrainladen gut funktioniert. Gerade zur Winterszeit ist der Kalorienbedarf durch das kalte Wetter ja sehr hoch und man kann sich häufiger mal etwas Süsses gönnen ohne gleich ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Betritt man die Lakritzerie, findet man ein unglaublich vielfäliges Angebot an Süsswaren in grossen Gläsern und kleinen Tütchen mit den seltsamsten Beschriftungen vor. Die hilfsbereiten Verkäuferinnen erklären gern was es mit den unterschiedlichsten Leckereien auf sich hat und helfen bei der Auswahl des gewünschten Naschwerks. Zwischendurch darf man auch immer mal wieder etwas probieren.
So kam es, dass ich mich zum Kauf einiger Köstlichkeiten entschloss.
Von links im Uhrzeigersinn:

Salz-Vanille Kuller - Lakritzbonbons erst sehr salzig, dann mit Vanillegeschmack

Mint Fugdes - Karamellkonfekt mit Pfefferminzgeschmack

Chilli Röd - weiche Lakritze, die nach Kirsch schmeckt und scharf ist

Pfeffer Kuss - sehr scharfe Lakritzbonbons

Norweger - nach Karamell und Minze schmeckende Lakritzbonbons, scharf

Salz-Himbeer Sticks - weiche Lakritze, die salzig und nach Himbeer schmeckt


Einziger Wermutstropfen: man kann dort (noch) nicht mit Karte zahlen.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Tribute to the cute food blog




Weihnachtszeit ist die ideale Zeit zum Keksebacken. Und genau das haben A. und ich auch getan. Auf dem 1. Foto sieht man das Ergebnis. Die Augen bestehen aus Nusskeksen, der Mund ist ein Vanillekipferl und die Nase eine gekaufte Marzipankartoffel. Beide Rezepte stammen natürlich wieder von Chefkoch. Auf dem 2. Foto sieht man einen Marshmallowspieß von EpiCute - the cute food blog, den ich einfach mal anpreisen will.

Montag, 7. Dezember 2009

China versus France






Wer häufiger in Hamburg im sogenannten Schanzenviertel unterwegs ist, der weiss wie schwer es ist ein gutes Restaurant aufzutreiben. Snacks und Fastfood gibt es an jeder Ecke aber wirklich gute Küche ist dort eher selten zu finden...
Wer jedoch Hunger, Lust auf ein kulinarisches Erlebnis und ein etwas dickeres Portemonnaie besitzt, der sollte mal bei "Madame Hu" bei der Schilleroper vorbeischauen. Anders als der Name es vermuten lässt handelt es sich hierbei nicht um ein traditionelles chinesisches Restaurant sondern um eine "französisch ausgerichtete Küche mit vietnamesisch-thailändischen Einschlag", also anders gesagt eine bunte Mischung : ) Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau. Auf der Karte stehen Hauptgerichte wie: Biorinderhack in Hokkaidokürbis gefüllt, dazu kleine Kartoffeln oder chinesischer Lauchpfannkuchen mit Waldpilzragout gefüllt und Pesto überbacken.
Sehr zu empfehlen ist übrigens der Madame Hu Vorspeisenteller, der ungefähr ein Dutzend kleine Leckereien zu bieten hat. Wem das noch zu langweilig ist, der kann so wie ich es getan habe ein dreigängiges Überraschungsmenü bestellen : D
Mein persönlicher Höhepunkt des Abend war jedoch Herrn S. Crème brûlée in einer kleinen chinesischen Schale mit einem Drachenbild auf dem Boden.
Das Restaurant ist ausser montags immer abends von 18.00 bis 23.00 geöffnet. Jeden Mittwoch gibt es auch einen Lunch Club von 12.00 bis 15.00 den ich gern besuchen würde. Freiwillige bitte melden. Die Mittagspreise liegen übrigens deutlich unter den Abendpreisen. Zu reservieren ist eine gute Idee.

Die sehr sympathische Chucks tragende Restaurantbesitzerin Kit Hu bietet seit ca. 13 Jahren ihre abwechslungsreiche Küche an. Geboren in Hongkong kam sie als Neunjährige nach Hamburg wo ihre Eltern am Pferdemarkt das Restaurant der "Goldener Stern" eröffneten. Somit wurde schon früh der Grundstein für ihr späteres Schaffen gelegt. Neben ihrer regulären Arbeit gibt sie Kochkurse für Kinder in Schulen und einmal im Monat auch in ihrem Restaurant.
Bei einem unregelmässig stattfindendem "kulinarischem Rundgang" können auch Erwachsene noch etwas übers Kochen lernen. Auch wenn man zwischendurch eine Frage zu einem Gericht hat ist sie sehr auskunftsfreundig und erklärt gern was es mit einigen Zutaten auf sich hat.
Der Hund des Hauses heißt Mütze und ist eine englische Bulldogge. Wenn er mal nicht vor der Küche oder auf dem Sofa rumliegt, dann ist er kurz draussen vor der Tür und bellt anderen Hunden nach.

Zwei negative Sachen muss ich aber leider noch erwähnen: Es gab eindeutig zu wenig Servicekräfte, so dass wir teilweise sehr lange auf den nächsten Gang, Getränke oder die Karte warten mussten. Ausserdem ist uns aufgefallen, dass Vegetarier bei "Madame Hu" nur eine sehr kleine Auswahl an passenden Speisen haben.

PS: Die Fotos stammen übrigens alle aus dem Netz. Meine Kamera wollte ich nicht mitnehmen.

Freitag, 27. November 2009

Ice Cream Dream




Wenn es schon nicht schneit oder richtig kalt ist, dann muss man sich eben selbst helfen und z.B. in ein Eiscafé gehen. Bestens dafür geeignet ist die Eisperle in Hamburg/Alsterdorf. Bild 1 zeigt meine heiss&kalt Kreation, 3 Eiskugeln mit heisser Himbeer-/Kirschsosse. Auf Bild 2 sieht man das Spaghettieis von Herrn S., das für ihn leider enttäuschend klein ausgefallen ist aber sehr lecker war. Die Preise bewegen sich in einem Spielraum von 3,50 bis 6,00 Euro und man kann zwischen sehr vielen unterschiedlichen Sorten wählen. So gibt es z.B. passend zur Weihnachtszeit Lebkucheneis : )

Leider ist die Eisperle jetzt geschlossen und öffnet ihre Tür erst wieder am 17.01.2010 : (

Freitag, 20. November 2009

Do you get the picture?




Ein letztes Bild, das ich mit meiner alten Digicam geschossen habe, stelle ich noch in meinen Blog. Danach ist aber Schluss. Ich habe mir nämlich ein besseres Gerät zugelegt, so dass hier in Zukunft noch tolle Bilder zu sehen sein werden ; )
Meine neue Kamera ist eine Nikon 40d und ich habe sie jetzt schon sehr, sehr lieb.

Das letzte Bild meiner alten Cam zeigt selbstgemachte Schokocrossis. Natürlich habe ich auch dafür wieder ein Rezept von Chefkoch abgewandelt.

Man braucht:

100gr Vollmilchschokolade
100gr Zartbitterschokolade
150gr Cornflakes
50gr Rosinen
50gr gestiftelte Mandeln

Die Schokolade muss im Wasserbad erhitzt werden. Währenddessen werden die Cornflakes zerkleinert. Ich habe dafür einen Kartoffelstampfer benutzt, der hat sich bestens dafür geeignet. Danach die zerdrückten Cornflakes mit den Rosinen und den Mandelstiften mischen und schliesslich mit der flüssigen Schokolade vermengen. Mit Hilfe eines Teelöfel werden dann kleine Häufchen geformt und auf einem Blackblech ausgelegt. Nach ca. 20min sind die Häufchen wieder fest und können verputzt werden. Backen ist also nicht nötig. Guten Appetit : )

Samstag, 14. November 2009

Ghostworld






Passend zur Jahreszeit bietet der Kampnagel in Hamburg am 26. und 28. November ein denkwürdiges Programm. Die in Frankreich recht bekannte Choreografin Gisèle Vienne hat ein Tanztheaterstück namens Kindertotenlieder im Stil von Blackmetalästhetik inszeniert, das laut Kampnagel zum ersten Mal auf einer Hamburger Bühne aufgeführt wird. Die Musik dazu liefern KTL. Ein Projekt zu dem Stephen O'Malley von den Drone Doomern SunnO))) gehört. Aber auch Peter Rehberg, der unter anderem mit der Band Boris kooperiert, ist dabei. KTL ist die Abkürzung von Kindertotenlieder und ist angelehnt an den Liederzyklus von Gustav Mahler, der Gedichte von Friedrich Rückert vertont hat. Das Stück selbst thematisiert die Beschäftigung mit Leben und Tod in der österreichischen Ikonografie. Dazu gehören auch künstlich geschaffene Symbolfiguren wie z.B.die Perchten, eine dämonische weibliche Schreckgestalt aus dem alpländischen Brauchtum, die vermutlich in ihrer Bedeutung der uns bekannten Frau Holle entspricht. Wobei unklar ist ob Frau Holle und somit auch die Perchten aus der germanischen Gottheit Hel oder Frigg hervorgegangen ist. Frigg auf Bild 3 hat eine schützende gute Funktion wohingegen die halbtote Hel auf Bild 4 schon fast böse strafend auftritt. Im Kern des Stückes Kindertotenlieder geht es um die Verwischung von Realität und Illusion in Ritualen und Zeremonien bei denen Dämonen, Geister und Tote eine Rolle spielen. Ein Fokus wird dabei auf das von Sigmund Freud sogennante "Unheimliche" gelegt.
Also nichts für schwache Nerven ; )

Sonntag, 1. November 2009

"2.Advent"







Mit diesem tollen Werbeplakat aus der ehemaligen DDR, das ich in einer Galerie auf Spiegelonline gefunden habe, möchte ich gern ein altbewährtes und leicht abgewandeltes Rezept von Chefkoch anpreisen. Das Resultat sind die typisch amerikanischen weichen Cookies, die man auf dem 2. Foto erkennen kann. So ähnlich wie auf dem letzten Bild von Lolcats verlief aber auch meine Backaktion...


Es werden benötigt:

50 g Schokolade zartbitter

150 g Butter

250 g Rohrzucker

1 Pck. Vanillezucker

200 g Frischkäse

2 Eier

200 g Mehl

50 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

250 g Schokolade, zartbitter, zerhackt


Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Die Butter mit dem Rohrzucker und dem Vanillezucker schaumig rühren, dann die Schokolade, den Frischkäse und die Eier unterrühren. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und die Mehlmischung unter die Buttermasse rühren. Zuletzt die Zartbitterschokolade unterheben.
Den Ofen auf 190 °C Ober/Unterhitze vorheizen und 1-2 Bleche mit Backpapier auslegen.
Mit Hilfe eines Teelöffels kleine Häufchen –mit etwas Abstand- auf die Bleche setzen und im vorgeheizten Ofen 8 - 10 Minuten backen (nicht zu lange, sie sollen weich und „chewy“ bleiben!). Nach dem Backen noch 2 - 3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann mit Hilfe eines breiten Messers vorsichtig vom Blech nehmen.
Auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Guten Appetit : )

Samstag, 24. Oktober 2009

Feeding the Meateater




Wer gern mal einen echten ""Porkasm" haben möchte, der sollte die "Kleine Pause" besuchen. Zwischen Sternschanze und Kiez ist diese Bistrokneipe der ideale Anlaufpunkt für alle hungrigen Nachtschwärmer, die sich in geselliger Atmosphäre wie die Niederländer es nennen würden den Bauch vollschlagen wollen. Ganz so gross wie die Burger auf den Fotos der US amerikanischen "junk food porn" Seite "This is why you are fat" sind die Portionen dort aber leider nicht ; )

Dienstag, 13. Oktober 2009

Good old times



Für mich waren Polaroidfotos früher etwas ganz besonderes. Die Entwicklung des Bildes habe ich immer höchst fasziniert verfolgt. Unglaublich, dass man in der Kürze der Zeit sein Foto entwickeln lassen konnte. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm von Polaroid Projekt kann man heutzutage ganz einfach und schnell normale Bilder in der typischen Schnellfotooptik darstellen lassen. Da sehen sogar Schnappschüsse von Lieblingskatzen noch besser aus.

Samstag, 10. Oktober 2009

In die Gänge kommen!


Das Foto hat Wahntraum im Gängeviertel geschossen und später bearbeitet. Dieses Wochenende findet dort ein kleines Kulturfestival statt. Heute werden z.B. Rocko Schamoni und Heinz Strunk in der Fabrik aus ihren Lebenswerken lesen. Jeder der einen Stuhl mitbringt, braucht keinen Eintritt zu zahlen : )